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Mälzerei nimmt Betrieb nach der Sommerpause wieder auf


Nach Instandhaltungsmaßnahmen in der Sommerpause hat unsere Mälzerei den Betrieb wieder aufgenommen. Unsere Mechaniker Bernhard Bayer und Josef Schmidt haben zusammen mit der Firma Schmauser & Müller aus Preith die Spindel des Malzwenders ausgebaut und in Edelstahl erneuert. Dadurch kann das Keimgut jetzt noch schonender und sauberer zwei Mal täglich gewendet werden.
Während es früher bei klassischen Landbrauereien üblich war selbst zu Mälzen, gehören wir mittlerweile zu einem kleinen Kreis von Brauereien mit eigener Mälzerei. Auf deren Fortbestand legen unsere Braumeister und Brauer aber großen Wert, da in der eigenen Mälzerei die Qualität des Malzes am besten gewährleistet werden kann und darüber hinaus das Eigenmalz auch zum besonderen Geschmack unserer Weizenbiere beiträgt.

In der Mälzerei werden Braugerste und Brauweizen „vermälzt“. Dabei wird das Getreide zuerst in Wasser ein- geweicht und nimmt dort den entsprechenden Wassergehalt auf. In den Keimkästen, den sogenannten Saladin- kästen, keimt das Getreide unter optimalen Bedingungen ungefähr eine Woche. Während dieses Prozesses werden hauptsächlich Zellwände im Korn gelöst und die Stärke für den Zuckerabbau im Sudhaus freigelegt. Beim abschließenden „Darren“ wird das Keimgut schonend getrocknet. Dabei gilt: Umso höher die Trocknungs- temperatur desto dunkler wird das Malz, welches später dem Bier die Farbe und das Aroma verleiht.

Übrigens: Der Begriff „Sau-Hitz“ stammt aus der Mälzerei. In der Brauersprache wurde nämlich der Bereich in der Darre, der sich zwischen der Heizkammer und den Blechen zum Trocknen des Malzes befindet, als „Sau“ bezeichnet. Hohe Temperaturen wurden von den Bierbrauern daher gern mal mit den heißen Arbeitsbedingungen in diesem Raum verglichen…

Hier können Sie die Bilder vom Umbau anschauen.

Mehr über unsere Rohstoffe können Sie hier in einem Video erfahren.