"300. Geburtstag beim Kellerfest gebührend gefeiert"
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„Tittinger Kellerfest“ – überregionales Fest mit mehreren tausend Besuchern stand ganz im Zeichen des 300-jährigen Brauereijubiläums Ein Fest von Menschen für Menschen/Gäste genießen besonderen Flair im Sommerkeller der Brauerei Gutmann Historische Führungen durch das „Fürstbischöfliche Brauhaus“ Historischer Waren- und Handwerkermarkt
Nachdem der Startschuss am vergangenem Freitag zum diesjährigen traditionellen „Tittinger Kellerfest“ der Brauerei Gutmann gefallen war, strömten mehrere tausend Besucher in die alten Kelleranlagen, unter Kastanienbäumen, rund um das historische Tittinger Wasserschloss. Allein die verschiedenen Kfz-Nummern lassen erahnen welch weiten Weg die Besucher auf sich genommen hatten, um das beliebte und traditionelle Tittinger Fest der Brauereifamilie Gutmann zu besuchen. Ob Würzburg, Bamberg, Nürnberg, München, Neumarkt, Pfaffenhofen, Donauwörth, Augsburg, Weißenburg, Kehlheim, Regensburg, Stuttgart und natürlich das heimische Kennzeichen waren auf den zahlreich ausgewiesenen Parkplätzen zu sehen. Allein am Samstag wurden 70 Busse eingewiesen und etwa 8000 Besucher gezählt.
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Im Sommerkeller der Brauerei Gutmann ging es dann wie alle Jahre von der Familie Gutmann und deren Mitarbeiter perfekt organisiert zünftig bayrisch zu. Ein umfangreiches und abwechslungsreiches Fest- und Rahmenprogramm für Jung und Alt wurde an den drei Tagen geboten. Nach dem Bieranstich am Freitag Abend durch Brauereibesitzer Fritz Gutmann, Kultusminister Siegfried Schneider, Landrat Dr. Xaver Bittl und Tittings Bürgermeister Martin Heiß, brachte die Oktoberfestkapelle Heinz Müller richtig zünftige Stimmung in den überfüllten Festplatz.
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Der Samstag begann um 11 Uhr mit dem Finalschießen des Gutmann-Cups im Tittinger Schützenhaus. Die Siegerehrung erfolgte um 18 Uhr im Sommerkeller der Brauerei. Ab 12 Uhr unterhielt die Kipfenberger Blaskapelle mit Gerhard Julius Beck die bereits zahlreich anwesenden Gäste mit traditioneller bayerischer Blasmusik. Am Abend spielte dann, im überfüllten Sommerkeller, erneut Heinz Müllers Oktoberfestkapelle für die zahlreichen Besucher und brachte eine Bombenstimmung in den erneut hoffnungslos überfüllten Sommerkeller. Mit einem Frühschoppen begann der Sonntag Vormittag. Die Blaskapelle Dittenheim und die Oberhauser Straßenmusikanten unterhielten am Festsonntag die Kellerfestbesucher mit für dieses Fest passenden zünftiger Blasmusik.
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Kellerfest ganz im Zeichen des 300-jährigen Brauereijubiläums – Historische Führungen An allen drei Tagen gab es als Mittelpunkt der Feierlichkeiten zum 300. Geburtstag der Brauerei zahlreiche historische Führungen durch die Brauerei, die unter dem Leitwort „ Vom fürstbischöflichen Brauhaus zur modernen Weizenbierbrauerei“ standen. Dabei wurden von lebendigen Figuren, gespielt von einigen Mitgliedern der Laien-Theatergruppe Preith, die Brauerei-Geschichte, beginnend mit dem Bau des Tittinger Wasserschlosses im Jahre 1707 durch den Eichstätter Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenellenbogen und weiter mit dem Kauf der Fürstbischöflichen Brauerei durch Michael Gutmann im Jahre 1855 dargestellt. Von den Braumeistern der Brauerei wurden die historischen Gemäuer mit der 150-jährigen Familientradition, das Brauereimuseum und das Sudhaus vorgestellt. Im Besonderen natürlich die Herstellung des weit über die inzwischen bayerischen Granzen bekannten „Gutmannweizens“, dessen Rezeptur seit dem Jahre 1913 unverändert ist . Auch die historische Füllanlage aus den 60er Jahren sowie des vergangen Jahrhunderts, aber auch die Werkzeuge der einstigen brauereieigenen Schäfflerei konnten bei der Führung besichtigt werden. Die Brauerei Gutmann, so die Braumeister, sei vom traditionellen historischen Brauereikonzept, mit der Verbundenheit zum Kunden und zur Heimat, zum heutigen technisch innovativen und vollautomatischen Brauereibetrieb gewachsen.
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Im Brauereihof lud ein historischer Waren- und Handwerkermarkt zum Verweilen ein. Die zahlreichen Besucher konnten dort unter anderem einen Zinngießer, einen Bierfilzmacher, einen Scheffler oder einen Papierschöpfer über die Schultern schauen.
Auch für die kleinen Gäste des Kellerfestes war bestens gesorgt. So wurde mit einem Torwandschießen, Streichelzoo, Kinderschminken, Kinderkarussell, Trampolin- und Kinder-Bungee-Springen den jüngsten Gästen ein schöner Aufenthalt in Titting bereitet. Sehr begehrt von den Kindern und Familien waren die Kutschenfahrten durch Titting. Die zahlreichen Gäste zeigten sich begeistert vom Tittinger Fest, vor allem von der idyllischen Lage des Sommerkellers mit seinem besonderen Flair mit den zahlreichen Kastanien und Linden sowie vom süffigen Kellerfest- und Weizenbier, und natürlich von den bayrisch- fränkischen Schmankerln, die für das leibliche Wohl bestens vorbereitet waren.
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Über 200 Kilometer Fahrt nahm erneut eine Gruppe aus Esslingen bei Stuttgart auf sich, um auch in diesem Jahr wieder das bekannte und beliebte „Tittinger Kellerfest“ zu besuchen. Den ersten Kontakt zum „Gutmann Weizen“ bekam die Gruppe vor einigen Jahren bei einem Verwandtenbesuch in Gunzenhausen. Über die Homepage der Marktgemeinde Titting und der Brauerei Gutmann informierte man sich im Anschluss über die Veranstaltungen der Tittinger Brauerei. Diese Fest, so die Gruppe aus Esslingen, die im Gasthaus Medl in Großnottersdorf untergebracht sind, sei einer der Höhepunkte im Kalenderjahr. Die freundliche Aufnahme, die angenehmen und netten Menschen, die schöne Gegend und natürlich das gute Gutmann-Weizenbier mit dem herrlichen Ambiente im „Bierkeller der Familie Gutmann“ lassen die 4 Tage Urlaub im Anlautertal alle Jahre zum Erlebnis werden.
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Text und Fotos: Josef Weiß
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Hier findet Ihr ein paar Fotos! Viel Spaß beim Anschauen. |
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